Das Deutsche Offshore-Industrie-Zentrum Cuxhaven

Die Windenergie gilt aufgrund ihrer weltweiten Verfügbarkeit, ihrer niedrigen Kosten sowie ihres technologischen Entwicklungsstandes als eine der vielversprechendsten regenerativen Energiequellen.

Sie zählt mittlerweile zu den Mainstreamtechnologien in der Stromproduktion und spielt, auch aufgrund technologischer Fortschritte sowie der wirtschaftlichen Konkurrenzfähigkeit in vielen Märkten weltweit, eine zentrale Rolle in der Energiepolitik und den Energiestrategien in einer wachsenden Anzahl von Staaten der Erde. Windenergieanlagen können in allen Klimazonen, auf See und allen Landstandorten (Küste, Binnenland, Gebirge) zur Stromerzeugung eingesetzt werden.


Die Vorteile der Windenergie liegen auf der Hand: Sie ist unbegrenzt vorhanden, frei verfügbar und umweltschonend. Diese Chance nutzen immer mehr Staaten. Regenerative Energien gewinnen angesichts der gravierenden Folgen des Klimawandels zunehmend an Bedeutung. Ganz vorne dabei sind die Europäer – eines der größten Vorhaben begann vor einigen Jahren in Cuxhaven.

 

 

Auch im Jahr 2020 wird sich das Wirtschaftsministerium des Landes Niedersachsen, die Seaports of Niedersachsen GmbH und das Deutsche Offshore-Industrie-Zentrum Cuxhaven gemeinsam auf der "WindEnergy Hamburg" mit einem Gemeinschaftsstand präsentieren.


Cuxhaven: Leistungsstarker Hafenstandort

Die Stadt Cuxhaven hat sich auf die wirtschaftlichen Chancen der Erneuerbaren Energien optimal eingestellt und sich zum führenden Offshore-Basishafen an der Deutschen Nordseeküste entwickelt.


 

Neben den Kernbranchen Hafenwirtschaft, Logistik, Tourismus und Fisch- bzw. Ernährungswirtschaft zählt der Sektor der Windenergie fraglos zu den Schlüsselbranchen der Wirtschaftsregion Cuxhaven. Als leistungsstarker Hafenstandort kommt Cuxhaven daher eine zentrale Stellung in der Wertschöpfungskette der Offshore-Windenergie zu.

Seit 2006 haben das Land Niedersachsen, die EU und die Cuxhavener Hafen Entwicklungsgesellschaft mehr als 250 Mio. Euro in die Hafen- und landseitige Infrastruktur des Deutschen Offshore-Industrie-Zentrums Cuxhaven investiert. Das Invest der Offshore-Industrie in die Produktionsstätten lag bis zum Jahr 2018 bei rund 390 Mio. Euro.

Neben der zentralen Lage zu den Offshore-Windparks in der Nordsee präsentiert sich das Deutsche Offshore-Industrie-Zentrum mit Offshore- und Schwerlastterminals direkt an der Küstenlinie der Elbe, einem Multifunktionshafen, schwerlastfähigen Lager- und Logistikflächen sowie RoRo-Rampen und einem 500t-Portalkran. Hafennahe Industrie- und Gewerbeflächen, eine hohe maritime Kompetenz sowie umfassende Maßnahmen im Bereich "Berufliche Qualifizierung" bieten zudem am Standort Cuxhaven eine optimale Basisstruktur für die Aktivitäten der Hafen- und Offshore-Branche.

Infrastruktur

Optimale Bedingungen

Cuxhaven verfügt über schwerlastfähige Offshore- und Schwerlastterminals, ein Multifunktionsterminal, schwerlastfähige Lager- und Logistikflächen, ausreichende Krankapazitäten, barrierefreie schwerlastfähige Verbindungswege zwischen den Produktionsstätten und Kaianlagen sowie ein Offshore Safety Trainingscenter.

Wasserstoff

Cuxhaven mit Konzept

Auch Cuxhaven hat sich des Themas Wasserstoff angenommen und die Etablierung einer Wasserstoffwirtschaft als zentralen Baustein der Entwicklung einer dekarbonisierten Wirtschaft zum Ziel gemacht.

Cuxhaven ist Partner im „Hyways for Future“-Konsortium.

News & Veranstaltungen

News rund um das DOIZ

WindEnergy Hamburg 2020: Auch im Jahr 2020 wird sich das Wirtschaftsministerium des Landes Niedersachsen, die Seaports of Niedersachsen GmbH und das Deutsche Offshore-Industrie-Zentrum Cuxhaven gemeinsam auf der WindEnergy Hamburg mit einem Gemeinschaftsstand präsentieren.