Die Hafenanlagen der Stadt Cuxhaven befinden sich östlich des Stadtzentrums. Diese wurden in den zurückliegenden Jahren sukzessive für die logistischen Anforderungen der Hersteller von Offshore Windenergieanlagen umgestaltet und erweitert. Die derzeitig vorhandene verkehrliche Anbindung an das öffentliche Straßennetz erfolgt über einen Zubringer mit einem Kreisverkehrsplatz an die B73 und einem Zubringer zur Autobahn BAB A27. Diese Verkehrsverbindung dient der öffentlichen Erschließung des gesamten Hafen- und Industrieareals.
Die vorhandene Bahnstrecke Cuxhaven Rtg. Hamburg wird zum jetzigen Zeitpunkt mit einem Brückenbauwerk niveaufrei überquert. Basierend auf Festlegungen zur wirtschaftlichen Entwicklung erfolgten in den zurückliegenden Jahren konzeptionelle Überlegungen zu einer weiteren infrastrukturellen Entwicklung des Standortes als Offshore-Basis. Die dafür bisher zur weiteren Nutzung vorgesehen Flächen befinden sich hauptsächlich im unmittelbaren Anschluss an die bereits industriell entwickelten Bereiche des Hafens, südlich des B-Planes 141.
Diese Areale sind jedoch räumlich getrennt durch die Eisenbahnverbindung der Deutschen Bahn AG sowie der dazu weitestgehend parallel verlaufenden Baumrönne. Der Vorfluter Baumrönne hat die Funktion des Oberflächenableiters bestehender und zukünftiger Gewerbeflächen. Für die Weiterentwicklung des Hafengebietes mit dem Ausbau der Liegeplätze 5 bis 7 sowie dem Flächennutzungsplan „Südlich der Baumrönne“ südlich des B-Planes 141 der Offshore-Basis Cuxhaven ist eine neue niveaufreie verkehrliche Verbindung beider Areale als Hauptrasse und Hafenzubringer über die Bahnstrecke sowie des Vorfluters - ein entsprechender Brückenbau für Schwerlastverkehre - erforderlich


